Das lange Wochenende rund um Christi Himmelfahrt nutzte ich für einen kleinen Campingurlaub an der Ostsee – genauer gesagt auf dem Campingplatz in Kühlungsborn. Zwischen Meeresrauschen, historischen Bauwerken und maritimen Relikten bot die Region alles, was man für eine gelungene Mischung aus Erholung und Entdeckung braucht.




Camping in Kühlungsborn – direkt an der Ostsee
Der Campingplatz in Kühlungsborn liegt ideal: nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, ruhig gelegen und dennoch gut angebunden. Die Infrastruktur war solide – saubere Sanitäranlagen, Stromanschlüsse und ein kleiner Laden für das Nötigste. Die Internetanbindung über WLAN war „naja“ – geht so – dafür gibt’s morgens Möwengeschrei und abends Sonnenuntergang gratis.

Strandspaziergänge und Ostseeluft
Der breite Sandstrand von Kühlungsborn war mein täglicher Begleiter. Morgens mit dem ersten Licht, abends im goldenen Sonnenuntergang – die Ostsee zeigte sich von ihrer besten Seite. Das Wasser war zwar noch frisch, aber für ein kurzes Fußbad reichte es allemal.














Windmühle Stove
Ein kleiner Ausflug führte mich zur Windmühle Stove – ein charmantes technisches Denkmal aus dem 19. Jahrhundert, das heute vor allem bei Radfahrern und Neugierigen beliebt ist. Bei herrlichem Wetter und blühendem Mohn entlang der Feldwege war schon der Weg dorthin ein Erlebnis. Die Mühle selbst ist liebevoll restauriert, und innen gibt’s eine kleine Ausstellung zur Mühlentechnik und zur Geschichte des Ortes. Ideal für eine kurze Pause mit historischem Tiefgang.







Das Betonschiff von Redentin – ein Relikt aus Kriegszeiten
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Betonschiffs bei Redentin. Dieses ungewöhnliche Bauwerk aus dem Zweiten Weltkrieg liegt heute still im Wasser und erzählt stumm von einer Zeit, in der Stahl knapp und Beton eine Alternative war. Das Betonschiff von Redentin hab ich bereits in diesem Beitrag näher beschrieben.





Ein langes Wochenende, das genau das geliefert hat, was man sich wünscht: entspannte Tage am Meer, ein Campingplatz ohne Stress, und ein paar echte Hingucker abseits der üblichen Touri-Spots. Kühlungsborn und Umgebung haben wieder gezeigt, dass man für kleine Entdeckungen nicht weit reisen muss – manchmal reicht ein bisschen Neugier und gutes Wetter.
