Im Sommer 2019 führte mich meine Reise quer durch Tschechien bis in die beeindruckende Bergwelt der Hohen Tatra (Vysoké Tatry) in der Slowakei – eine Tour voller landschaftlicher Kontraste, eindrucksvoller Eindrücke und spannender Zwischenstopps. Natürlich war meine Nikon D5300 stets mit dabei.
Unterwegs durch Nordböhmen
Auf dem Weg Richtung Osten kam ich zunächst am markanten Milešovka (Milleschauer) vorbei, mit 837m dem höchsten Berg des Böhmischen Mittelgebirges. Wenig später besuchte ich die geheimnisvollen Čertovy hlavy („Teufelsköpfe“) bei Želízy (Schelesen) – zwei gewaltige, in Sandstein gehauene Gesichter, die zu den außergewöhnlichsten Felsformationen Tschechiens zählen.



Meine erste Nacht verbrachte ich in Mělník, dort, wo sich Moldau und Elbe vereinen. Vom Schlossberg bot sich ein herrlicher Blick auf die Flusslandschaft – ein idealer Ort, um den ersten Reisetag ausklingen zu lassen.


In den Beskiden – Blick auf den Lysá hora
Am zweiten Tag führte mich die Route weiter in die Moravskoslezské Beskydy, ein ruhiges, waldreiches Gebirge im Osten Tschechiens. Von meiner Unterkunft aus bot sich ein grandioser Blick auf den Lysá hora (Kahlberg), mit 1323m den höchsten Gipfel der Beskiden.


Ziel erreicht: Die Hohe Tatra
Schließlich erreichte ich Tatranská Lomnica, einen beliebten Ort am Fuße der Hohen Tatra. Schon aus der Ferne waren die schroffen Gipfel sichtbar – ein Anblick, der sofort beeindruckt. Ich nutzte die Tage dort für Ausflüge in die Umgebung und eine Seilbahnfahrt auf den Lomnický štít (Lomnitzer Spitze), mit 2634m einen der höchsten Berge der Slowakei.





















Tagestour bis zur EU-Außengrenze
Ein besonderes Erlebnis war eine Tagestour in den äußersten Osten der Slowakei – bis nach Vyšné Nemecké (Oberdeutschdorf), direkt an der Grenze zur Ukraine. Von dort konnte ich bereits die goldenen Kirchtürme von Uschhorod (Ужгород) sehen. Ein Grenzübertritt war ohne Reisepass zwar nicht möglich, doch allein die Fahrt dorthin – vorbei an kleinen Dörfern, Feldern und sanften Hügeln – war den Ausflug wert.




Rückweg über die Oderquelle und das Riesengebirge
Nach einigen erlebnisreichen Tagen in der Slowakei trat ich die Heimreise an. Auf dem Rückweg legte ich einen Stopp an der Oderquelle in den tschechischen Beskiden ein – ein ruhiger, sehenswerter Ort mitten im Wald.
Die Oder (Odra) entspringt in den Oderské vrchy (Oderberge) unweit des kleinen Ortes Kozlov, etwa 10 Kilometer südwestlich der Stadt Odry in Nordmähren. Von hier nimmt der Fluss seinen rund 854 Kilometer langen Weg bis zur Ostsee. Auf ihrem Verlauf durchquert die Oder Tschechien und Polen, passiert Städte wie Ostrava, Opole, Wrocław (Breslau) und Szczecin (Stettin), bevor sie schließlich in das Stettiner Haff und weiter in die Ostsee mündet.
Zum Abschluss führte mich der Weg noch einmal ins Riesengebirge (Krkonoše), genauer nach Hostinné (Arnau), wo ich meinen Urlaub gemütlich ausklingen ließ.











Die Aufnahmen dieser Reise entstanden mit meiner Nikon D5300 und zeigen, wie abwechslungsreich Mitteleuropa zwischen Böhmen und der Slowakei ist – von sanften Hügeln über Flüsse bis zu den schroffen Gipfeln der Tatra.
